Landes- und Bundesprüfung Jiu-Jitsu beim Tvgg Lorsch

Am 25.03.2017 fand in Lorsch eine kombinierte Landes- und Bundesprüfung des Jiu-Jitsu-Verbandes Rheinland Pfalz sowie der Deutschen Jiu-Jitsu-Union statt.
Ab 10 Uhr zeigten die Landesprüflinge aus Neustadt Weinstraße, Mainz und Lorsch durchweg anspruchsvolle, gute Leistungen und meisterten ihre Prüfung mit Bravour. Geprüft wurde parallel auf zwei Matten. Auf der ersten Matte prüften Uschi Lindner (2.Dan) und Karl-Heinz Rauck (6.Dan), auf der zweiten Matte hatten Wolfgang Dane (3.Dan) und Stephan Kühn (1.Dan) ein wachsames Auge. Alle Sportler haben ihre Prüfungen bestanden und dürfen jetzt ihre nächste Graduierung in Form von grünen, blauen oder braunen Gürteln mit Stolz tragen.

Wir gratulieren:
Thomas Altrichter (Tvgg Lorsch) zum 1. Kyu
Tobias Tremper (Tvgg Lorsch) zum 1. Kyu
Erik Stadl (Uni Mainz) zum 1. Kyu
Johannes Geisinger (Uni Mainz) zum 1. Kyu
Alexander Klasen (Uni Mainz) zum 1. Kyu
Michael Kolb (Neustadt) zum 1. Kyu
Nikolai Klasen (Uni Mainz) zum 2. Kyu
Dennis Dauscher (Tvgg Lorsch) zum 3. Kyu

Um 14 Uhr begann die Bundesprüfung unter den fachkundigen Blicken der Prüfer Karl-Heinz Rauck (6.Dan), Gerhard Schmitt (7.Dan) und Klaus-Peter Fritz (4. Dan). Begonnen wurde mit der Goshin Jitsu No Kata für den 1. Dan, gefolgt von der Kime No Kata für den 2. Dan und der Isutsu No Kata für den 4. Dan. Neben den gezeigten Katas war selbstverständlich ein umfangreiches Technikprogramm u. a. mit Würfen, Hebeln, Verteidigungen gegen Stock-, Messer- und Pistolen-Angriffen darzubieten. Für den 4. Dan waren darüber hinaus zusätzliche Techniken außerhalb des üblichen Prüfungsprogramm Pflicht, wodurch der Prüfling ein erweitertes Wissen demonstrieren soll. Alle Prüflinge gaben ihr Bestes, wobei dem einen oder anderen auch etwas Nervosität anzusehen war. Mit Stolz kann der Landesverband Rheinland-Pfalz auf drei frisch gebackene Dan-Träger blicken.

Wir gratulieren:
Benjamin Bremm (Uni Mainz) zum 1.Dan
Viktor Kindsvater (PSV Worms) zum 2.Dan
Klaus Schmidt (Tvgg Lorsch) zum 4.Dan

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29.04.2017: 22. Kampfsport Workshop Bürstadt

Am 29.04.2017 richtet der 1. Judo Club Bürstadt seinen 22. Kampfsport Workshop in Bürstadt aus.

Referenten:

Sebastian Wales (1. Dan / Lakan Isa Modern Arnis, Lizenztrainer Modern Arnis, Lakan / Guro Dagooc Arnis System (DAS), Full Instructor DAS unter GM Rodel Dagooc)
Alex Syndikus (Trainer Grappling-Gruppe Universität Mainz)
Jens Peter (1. DAN Kickboxen, Trainer C (WAKO))
Klaus Schmidt (4. Dan Ju-jutsu, 4. Dan Jiu-jitsu, 2. Dan / Lakan Dalawa Modern Arnis)

Detaillierte Informationen finden Sie in der Ausschreibung.



24.06.2017: Landeslehrgang Rhens

Am 24.06.2017 richtet der TuS Rhens 1891 e.V. einen Landeslehrgang in Rhens aus.
Referent wird Großmeister Siegfried Lory (10. Dan Jiu Jitsu, 8.Dan Hanbo Jitsu) sein.

Detaillierte Informationen finden Sie in der Ausschreibung.






Neue Horizonte beim 1. Landestechniklehrgang der DJJU-RP

„Angriffs- und Verteidigungsverhalten mit einem Beweglichen Gegenstand (z.B. Kette, Schal, etc.)“ war der erste Landestechniklehrgang der DJJU-RP in diesem Jahr überschrieben. Die beiden Referenten Wolfgang Dane (Landesvorsitzender) und Klaus Schmidt (Landeslehr- und Prüfungsreferent) eröffneten damit für viele der zahlreich erschienene Lehrgangsteilnehmer bewusst neue Horizonte.

„Um sich ein Verteidigungsverhalten gegen Kettenangriffe erarbeiten zu können, ist es notwendig eine Kette zunächst einmal als Schlagwaffe zu verstehen“, eröffnete Wolfgang Dane den in Summe vierstündigen Workshop. Damit die Teilnehmer ein Gefühl für die Kette entwickeln konnten lies der ausgebildete Diplom-Spotlehrer und DOSB Trainer zunächst Bewegungsmuster ohne Partner ausführen, bei denen er insbesondere auf die Kontrolle der freischwingenden Kette Wert legte. Mit zunehmender Fertigkeit wurde die Komplexität der geschlagenen Bewegungsmuster gesteigert, bis sie letztlich in Partnerübungen gegen Pratzen ausgeführt wurden.

„So wie die Kette schlagenderweise als Angriffswaffe eingesetzt werden kann, kann sie letztlich auch schlagenderweise zur Verteidigung eingesetzt werden“, leitete Klaus Schmidt nach ca. 1,5 Std. in den zweiten Teil des Workshops über, bei dem der bewegliche Gegenstand als Mittel zur Verteidigung verstanden werden sollte. Um ein klare Abgrenzung zur ersten Trainingseinheit zu schaffen konzentrierte sich der in verschiedenen Kampfsportarten versierte Trainer jedoch darauf den beweglichen Gegenstand zum Einwickeln und Fesseln des gegnerischen Angriffs einzusetzen. Um diese Methode der Verteidigung eine gewisse Realitätsnähe zu verschaffen, griff er dabei anstelle einer Kette auf einen Schal zurück, der stellvertreten für alle beweglichen Alltagsgegenstände stand. Der erfahrene Referent steigerte im Laufe seines Programms zunehmend die Komplexität der Wicklungen und Verknotungen mit denen er seinen Angreifer außer Gefecht setzte. Seine in gleichem Maße zunehmende Begeisterung sprang dabei ungebremst auf die Teilnehmer über.

Mit vielen neuen Ideen im Gepäck und Verabredungen zu den folgenden Veranstaltungen löste sich die Veranstaltung nach vierstündigem Training in allgemeiner Zufriedenheit auf, wobei einige der Teilnehmer einer Tradition folgend, ein gemeinsames Abendessen zur „Nachbesprechung“ anhängten.